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Kurzbeschreibung meines  heutigen Interviewpartners:

Zumindest die Älteren unter uns werden sich noch an seine Erfolge mit Borussia Mönchengladbach in den 70er Jahren erinnern. Als Wolfgang Kleff Teil eines Mythos war, der legendären „Fohlenelf“, die mit atemberaubenden und herzerfrischenden Fußball fünfmal deutscher Meister, UEFA-Cup Sieger und DFB Pokalsieger wurde. Was aber wiederum vielleicht nur den wenigsten geläufig sein dürfte, ist dass er zu dem äußerst exquisiten Kreis von insgesamt nur 14 Nationalspielern zählt, die in der so überaus erfolgreichen Historie der deutschen Fußballnationalmannschaft bis heute als einzige das Kunststück fertig gebracht haben, als amtierender Europameister auch Weltmeister zu werden. Als amtierender Weltmeister ist Deutschland bekanntermaßen bisher auch noch nie Europameister geworden, was diese Leistung nur noch außergewöhnlicher macht.

Wenn er hier in alten Bundesligazeiten schwelgt, Einblicke gewährt in Ereignisse und Geschichten mit seinen damaligen berühmten Mitstreitern, dann geht dabei nicht nur dem geneigten Fußball-Fan das Herz auf. Seine Ansichten und Erlebnisse laden zum Reflektieren ein, auch abseits des Fußballplatzes.

Wolfgang alias „Otto“ (der Spitzname rührt von seiner Ähnlichkeit mit dem Komiker Otto Waalkes) ist halt einfach ein außergewöhnlicher und vor allem ein echter Typ, der wahrlich eine ganze Menge in seinem Leben erlebt hat und somit auch einiges zu erzählen hat. Die Süddeutsche Zeitung wollte sogar mal über sein Leben schreiben. Er hatte das Angebot aber abgelehnt, da er Angst hatte, damit ihm nahestehenden Personen verletzen zu können. Nach der Absage fühlte er dann nur noch Erleichterung pur, wenngleich er zum Besten gibt, dass das wohl ein Bestseller geworden wäre, man darüber wohl auch einen Film hätte drehen können…

Wo Wolfgang Kleff drauf steht, ist auch Wolfgang Kleff drin! Er ist jemand, der den Fehler immer zuerst bei sich sucht und vor allen Dingen ist er kein Nachahmer, wie er immer wieder gerne betont, einer der sich nicht verbiegen lässt und der für seine Meinung einsteht. Er liebt die Ironie und die Situationskomik, und hat es auch gerne, im Schlagabtausch mal eine zurückzukriegen. Darüber kann er dann auch genauso gut lachen, wie beim Austeilen. Respekt und Anstand sollten dabei aber immer gewahrt bleiben. Für all das steht er hier in diesem Interview auf teilweise wirklich beeindruckende und herzerfrischende Weise!

Mit seiner ihm eigenen Situationskomik und seinen fesselnden Erlebnissen aus seiner langen und überaus erfolgreichen Profi-Karriere ist hoher Unterhaltungswert einfach Programm. Auf der anderen Seite lädt er aber auch genauso mit reichlich Tiefgang und Perspektivwechseln zum Innehalten und zur Selbstreflexion ein.

Wer kann schon von sich behaupten, dass sein Hobby „das Leben“ ist?! 😉

Und „last but not least“ steht er für einen totalen Gerechtigkeitssinn. Da ist es auch schon mal vorgekommen, dass er bei einem Handgemenge von wildfremden Menschen dazwischen gegangen ist und sie zur Vernunft im Umgang miteinander aufgefordert hat. Das für sich ist schon bemerkenswert, wird aber noch umso bemerkenswerter wenn man weiß, dass er künstlicher Bluter ist und ein Schlag oder Tritt lebensbedrohlicher Folgen für ihn haben kann. CHAPEU für derartige Zivilcourage!!!

Echte Typen braucht das Land, heute dringender denn je. Wo sind sie geblieben? Zumindest hier in diesem Interview gibt´s die Gelegenheit, sich von einem dieser „echten“ Typen vom alten Schlag mit Witz und Geist ein wenig (viel) inspirieren zu lassen!

 

Profilvorstellung Interviewpartner

Name: Wolfgang Kleff

Alter: 71

Geburtsort: Schwerte

Wohnort: Rheydt/ Mönchengladbach

Familienstand: Ledig

Kinder: 2 (37 und 21 Jahre alt)

Berufsabschluss/ -Ausbildung: Industriekaufmann

Ausgeübter Beruf heute: Rentner

Vorlieben, Hobbies: Das Leben!

„Genieße den Tag, das Morgen kannst Du bestimmen, das Gestern kannst Du nicht zurückholen, nur verarbeiten! 

(Wolfgang Kleff)

NO-NO, was für ihn gar nicht geht: Gewalt jeglicher Art

 

Beruflicher Werdegang

Er hat ursprünglich eine Lehre als Industriekaufmann abgeschlossen, jedoch damit nie, wie er selber von sich sagt, „irgendwelche Bäume ausgerissen“. Nach dem Sprung ins Fußballprofigeschäft drehte sich sein Leben im Wesentlichen dann auch immer wieder um den Fußball. Erst als Profi, dann nochmal als Amateur und schließlich auch bei Fußballschule(n) für die Kiddies.

Bemerkenswert ist allerdings, dass sich diese phänomenale Fußballkarriere zumindest nicht von Kindesbeinen abzeichnete. So hatte er in jungen Jahren in keiner Auswahlmannschaft gespielt, weder die Schüler- noch die Jugendnationalmannschaft durchlaufen. Wolfgangs Erklärung dafür: „Ich bin dafür aber auch vom Talent her gut gesegnet, reaktionsschnell, gut aussehend …“ J Den Schalk halt immer im Nacken tragend!

Und dann hatte er damals mit 34 Jahren seinen Ausstieg aus der Bundesliga geplant, mit einem Einstieg in eine Blumenfarm auf der Elfenbeinküste. Ihm war es damals absolut ernst damit, entsprechend wurde auch die PR-Trommel damals gerührt und alle großen Sportgazetten wollten bei diesem Ereignis mit dabei sein. Doch leider wurde die Blumenfarm dann verkauft und er durfte wohl nur als guter PR-Gag herhalten, wie er heute vermutet. Somit musste er dann seinen Lebensmittelpunkt von Sonne und Strand – Umstände, die er bis heute unsagbar schätzt und liebt – wieder Richtung Deutschland verlegen, wo er dann noch bis Anfang 40 weiter als Profi im „Zirkus Maximus“ agierte.

Gesundheitlich ereilte ihn 2008 ein Schlaganfall, ganze 3 mm trennten ihn damals vom Tod, seine Herzleistung lag damals bei gerade mal 20 Prozent. Mittlerweile liegt sie wieder deutlich drüber, aber halt nicht mehr da wo sie mal war. Doch auch das zeichnet Wolfgang aus, er nimmt Situationen an, akzeptiert sie, so wie er es schon als Sportler getan hatte und versucht immer das Positive aus jeder Situation für sich herauszuziehen. Das ist auch gleichzeitig sein Appell an die Außenwelt: „Man muss lernen und verstehen, gewisse Situationen anzunehmen und sie zu akzeptieren!“

Es erwartet sie wieder eine gekürzte Version (33:28 Min.) und die ungekürzte Originalversion (38:52 Min.) mit zusätzlichen Fragen. Für den Zugang zur ungekürzten Originalversion einfach kostenlos anmelden  anmelden und ein Passwort erhalten. Damit dann unter „Login“ beim Podcast in Minute 31:52 einsteigen, falls keine Wiederholung des bereits Gehörten aus der gekürzten Version gewünscht ist.

 

Inhalte gekürztes Podcastinterview Teil 1

Erfahren Sie in der gekürzten Version (33:28 Min.) dieses Interviews u.a. …

  • warum sich wahrscheinlich im Jahr 1966 einige Bundesbürger in Deutschland sicherer gefühlt haben dürften
  • warum er sein Leben als sein Hobby betrachtet
  • worauf er sich bei einem offenen Schlagabtausch freut
  • wie er mit seinem totalen Gerechtigkeitssinn und Zivilcourage auch schon mal in eine für ihn sehr gefährliche Situation gekommen ist
  • wie er es auch ohne Auswahlmannschaften in der Jugend bis zum Nationalspieler geschafft hat
  • über seinen ersten Autokauf als Neu-Profi bei Borussia Mönchengladbach …
  • warum er Fehler immer erst zuerst bei sich selbst gesucht hat und dies auch heute noch macht
  • was er damals nach einem verlorenen Spiel gemacht hat, um auch im Schlaf noch lachen zu können…
  • warum er damals aus persönlichen Gründen unbedingt Mönchengladbach verlassen musste
  • warum er so erleichtert war, als er damals das Angebot der Süddeutschen Zeitung abgelehnt hatte, über sein Leben zu schreiben … Obgleich das gemäß seiner Aussage ein Bestseller geworden wäre und man darüber auch einen Film hätte drehen können 😉
  • über ein ominöses Trainingslager in Israel: Freundin heimlich eingeflogen, Herzrhythmusstörungen, Fast-Handgreiflichkeit mit Udo Lattek
  • über eine klasse Geste gegenüber Udo Lattek nach dem gewonnen UEFA-Pokalfinale (Anmerkung von G4QT: Das war ganz großer Sport!!!)

 

Inhalte ungekürzte Originalversion Teil1

In der ungekürzten Version des Interviews (38:52) haben Sie dann auch noch die Möglichkeit zusätzlich zu erfahren …

  • wie er sich selber im „Zirkus Maximus“ gefühlt hat
  • und wie sich seine Sicht der Dinge auf den Fußball nach seinem Karriereende geändert hat

Für die ungekürzte Originalversion des Interviews können Sie sich hier kostenlos anmelden!

 

Weiterführende Links

Wolfgang Kleff: https://wikipedia/Wolfgang_Kleff

 

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