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Kurzbeschreibung meines  heutigen Interviewpartners:

Aller guten Dinge sind drei, und so auch hier und gerade beim Interview mit Wolfgang Kleff! Es erwartet Sie hier ein Feuerwerk an reicher Lebenserfahrung gepaart mit reichlich Witz aber halt auch mit reichlich Tiefgang, wo jeder herzlich dazu eingeladen ist, an der einen oder anderen Stelle auch mal innezuhalten und zu reflektieren … Es ist es alle male wert!

Er erzählt hier unter anderem darüber, wie er sich mit 61 Jahren nochmal in das Tor des Landesligisten SV Rheinbach gestellt hat und es für ihn in diesem Spiel zu einer lebensbedrohenden Szene kam. Und nicht nur wegen dieses Erlebnis nimmt man ihm mit jeder Faser ab, wenn er sagt, dass man sich im Leben immer wieder auf etwas freuen sollte!

Und so gesteht er auch, dass die Kirche ihm nichts gibt, wohl aber sein Glaube. So glaubt er auch, dass man im Leben immer irgendwann alles zurückbekommt, selbst wenn man es manchmal gar nicht merkt. Und wen wundert daher sein Credo „Aus dem Negativen immer etwas Positives ziehen, dann bist Du auch glücklich!“?

Seine Eltern haben ihm mit auf seinen Lebensweg gegeben, nicht unverschämt zu sein, Fehler zuerst immer bei sich selber zu suchen, und mit Ehrlichkeit und Geradlinigkeit durch das Leben zu schreiten. Sich zu entschuldigen ist für ihn keine Schwäche, sondern Stärke. All das verkörpert er hier wie kein zweiter!

Der Umgang mit Menschen hat ihn geformt und er genießt es auch heute weiterhin mit immer neuen Begegnungen seinen Horizont zu erweitern, eine Haltung, die heutzutage beim Älterwerden sogar leider eher rückläufig zu beobachten ist. Auch das spricht eine eindeutige Sprache für diesen außergewöhnlichen Charakter!

Und die Aussage, dass wenn man ehrliche Arbeit leistet, man auch Fehler machen dürfe, wird leider auch in der heutigen Zeit in unserer Gesellschaft immer weiter verdrängt. Da darf ruhig und gerne mal ein wenig Melancholie in Reminiszenz an die „good old days“ aufkommen…

Es stimmt nachdenklich zu hören, wenn er bedauert, dass heutzutage Journalisten, obwohl sie wissen, dass sie belogen werden, einfach nicht weiter nachfragen, dass es das Miteinander und Füreinander in unserer Gesellschaft heute nicht mehr gibt und dass die Politiker nicht mehr die Sprache des Volke sprechen, man von ihnen nichts mehr lernen kann, außer wie man vielen Worten nichts sagt …!

Und last but not least darf natürlich auch die Frage nicht fehlen, die er immer schon mal von einem Journalisten gestellt bekommen haben wollte: „Sie können mich ruhig fragen, warum ich so gut aussehe…“

Dies und noch einiges mehr gibt es hier in der dritten und letzten Folge mit diesem Unikum zu erfahren. Einfach zurücklehnen, zuhören und genießen!

Viel Spaß beim Zuhören!

 

Profilvorstellung Interviewpartner

Name: Wolfgang Kleff

Alter: 71

Geburtsort: Schwerte

Wohnort: Rheydt/ Mönchengladbach

Familienstand: Ledig

Kinder: 2 (37 und 21 Jahre alt)

Berufsabschluss/ -Ausbildung: Industriekaufmann

Ausgeübter Beruf heute: Rentner

Vorlieben, Hobbies: Das Leben!

„Genieße den Tag, das Morgen kannst Du bestimmen, das Gestern kannst Du nicht zurückholen, nur verarbeiten! 

(Wolfgang Kleff)

NO-NO, was für ihn gar nicht geht: Gewalt jeglicher Art

 

Beruflicher Werdegang

Er hat ursprünglich eine Lehre als Industriekaufmann abgeschlossen, jedoch damit nie, wie er selber von sich sagt, „irgendwelche Bäume ausgerissen“. Nach dem Sprung ins Fußballprofigeschäft drehte sich sein Leben im Wesentlichen dann auch immer wieder um den Fußball. Erst als Profi, dann nochmal als Amateur und schließlich auch bei Fußballschule(n) für die Kiddies.

Bemerkenswert ist allerdings, dass sich diese phänomenale Fußballkarriere zumindest nicht von Kindesbeinen abzeichnete. So hatte er in jungen Jahren in keiner Auswahlmannschaft gespielt, weder die Schüler- noch die Jugendnationalmannschaft durchlaufen. Wolfgangs Erklärung dafür: „Ich bin dafür aber auch vom Talent her gut gesegnet, reaktionsschnell, gut aussehend …“ J Den Schalk halt immer im Nacken tragend!

Und dann hatte er damals mit 34 Jahren seinen Ausstieg aus der Bundesliga geplant, mit einem Einstieg in eine Blumenfarm auf der Elfenbeinküste. Ihm war es damals absolut ernst damit, entsprechend wurde auch die PR-Trommel damals gerührt und alle großen Sportgazetten wollten bei diesem Ereignis mit dabei sein. Doch leider wurde die Blumenfarm dann verkauft und er durfte wohl nur als guter PR-Gag herhalten, wie er heute vermutet. Somit musste er dann seinen Lebensmittelpunkt von Sonne und Strand – Umstände, die er bis heute unsagbar schätzt und liebt – wieder Richtung Deutschland verlegen, wo er dann noch bis Anfang 40 weiter als Profi im „Zirkus Maximus“ agierte.

Gesundheitlich ereilte ihn 2008 ein Schlaganfall, ganze 3 mm trennten ihn damals vom Tod, seine Herzleistung lag damals bei gerade mal 20 Prozent. Mittlerweile liegt sie wieder deutlich drüber, aber halt nicht mehr da wo sie mal war. Doch auch das zeichnet Wolfgang aus, er nimmt Situationen an, akzeptiert sie, so wie er es schon als Sportler getan hatte und versucht immer das Positive aus jeder Situation für sich herauszuziehen. Das ist auch gleichzeitig sein Appell an die Außenwelt: „Man muss lernen und verstehen, gewisse Situationen anzunehmen und sie zu akzeptieren!“

Zur Info: Zu diesem Teil 3 gibt es keine ungekürzte Originalversion!

 

Inhalte Podcastinterview Teil 3

Erfahren Sie in Teil 3 (33:46 Min.) dieses Interviews u.a. …

  • warum sein letztes Pflichtspiel mit 61 Jahren mit „Bahre, Friedhof, auf Wiedersehen“ hätte enden können
  • was für ihn das Schwierigste war nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn
  • was er über den Vergleich mit Otto Waalkes empfunden hat
  • was für ihn wirklich wichtig im Leben ist
  • wie er über Freiheit denkt
  • woran er im Leben glaubt
  • was seine Eltern ihm mit auf den Weg gegeben haben
  • was ihn geformt hat
  • warum Deutschland wegen ihm Europa- und Weltmeister geworden ist
  • welcher erlösende Spruch für ihn und seine Teamkollegen mal nach einem Spiel unter der Dusche gefallen ist
  • was bei ihm Stress auslöst
  • was heutzutage seine Lieblingsbeschäftigung ist
  • was ihn in der heutigen Gesellschaft nervt
  • worauf er im Urlaub Wert legt
  • wie internationale Begegnungen sein Leben bereichern
  • welche Überschrift er gerne über sich in der Zeitung lesen würde
  • über eine Journalistenfrage, die er noch nie gestellt bekommen hat …
  • was für ihn Lebensqualität bedeutet
  • was er gerne noch viel mehr machen möchte
  • welchen Wunsch er noch für die Zukunft hegt

 

Weiterführende Links

Wolfgang Kleff: https://wikipedia/Wolfgang_Kleff

 

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