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Kurzbeschreibung meines heutigen Interviewpartners:

Mal Hand aufs Herz, wer kennt in seinem Bekanntenkreis jemanden der über 100 Länder auf diesem Planeten bereist hat? Otto Pfister hat deren sogar 136 bereist und dies nicht indem er an verschiedenen Flughäfen auf der Durchreise war, sondern indem er in jedem dieser Länder auch gearbeitet hat!

Wobei der Begriff „Arbeit“ bei ihm sicher relativiert werden darf. Denn sein Streben war es immer schon, einen Beruf mit seinem Hobby zu verbinden und damit Geld zu verdienen. Er wollte immer einen Beruf ausüben, den er nicht als Arbeit empfindet und das hat er auf atemberaubende Art und Weise geschafft!

Schon als 8jähriger hat er Abenteuer- und Reiseromane förmlich verschlungen, so u.a. alle Karl Mai Bücher gelesen, mit dem Resultat, dass es in ihm schön früh verankert war, neue Kulturen und Welten kennenzulernen und seinen Horizont zu erweitern.

Gerade Afrika nimmt dabei für ihn eine zentrale Rolle ein, hat er doch fast den gesamten Kontinent dort bereist. Man kann seine Empfehlung hinsichtlich Afrika für bare Münze nehmen, wenn er sagt: „Deutsche Tugenden wie Pünktlichkeit, Disziplin etc. dort 1:1 umzusetzen wird nicht funktionieren, Du musst bereit sein Kompromisse einzugehen, ansonsten bleibst Du besser zuhause!“

Und insbesondere zu Afrika gibt Otto hier einige wirklich sehr interessante und spannende Ansichten bzw. Perspektiven, die zum Reflektieren anregen und wo sich das eine oder andere vielleicht auch auf den eigenen Alltag übertragen lässt?! 😉

So zum Beispiel was er Ausländern dort in Führungspositionen empfiehlt, wenn es um die Auswahl des Mitarbeiterstabes geht, oder wie er mit dem unsagbaren Gerücht aufräumt, dass Afrikaner faul wären und sich nicht integrieren könnten. Stattdessen geht er auf die unglaubliche mentale Stärke von unseren afrikanischen Mitmenschen ein, bei denen Demoralisation und Euphorie deutlicher geringer ausgeprägt sind, als beispielsweise bei uns Europäern!

So erzählt er z. Bsp. davon, wie nach dem verlorenen Afrika-Pokalendspiel mit Kamerun sein damaliger Starspieler, der Weltstar Samuel Eto´o, auf sein Hotelzimmer kam und ihn, der nach dieser 0:1 Niederlage mit dem Gegentor drei Minuten vor Schluss völlig niedergeschlagen war, aufbaute, mit den Worten: „Trainer, wenn Du in einer solchen Scheiße groß geworden bist wie ich, dann macht doch so ein verlorenes Fußballspiel nichts aus!“ Und in diesem Moment ist Otto wach geworden, denn Eto´o hatte ja recht, wie er selber sagt, das ist einfach eine andere Mentalität…

Und da gibt er in diesem Interview noch reichlich weitere Beispiele, die den eigenen Horizont erweitern, wenn man sich denn dafür öffnet! 😉

Etwas bizarr mag dem geneigten Beobachter zunächst auch sein persönliches Ranking seiner „Top 3“ Trainer erscheinen: José Mourinho, Otto Rehhagel und Friedhelm Funkel! Wenn man seiner Erklärung dafür folgt, erscheint es allerdings nicht mehr so bizarr…

Mit einem Fußball-Kosmopoliten wie ihn kann man Stunden verbringen und sich austauschen, die Zeit steht quasi still und es wird alles andere, aber keinesfalls langweilig! Er hat in seinem Leben einfach so unglaublich viel erlebt, auch über den Fußball hinaus. OttoPfister ist einfach eine echte Koryphäe, die für Werte steht, was ihn zu einem ganz besonderen Interviewpartner macht! Einfach zurücklehnen, wach zuhören, reflektieren und genießen!!!

 

Profilvorstellung Interviewpartner

Name: Otto Pfister

Alter: 80

Geburtsort: Köln

Wohnort: Mels/ Schweiz

Familienstand: Verheiratet

Kinder: Sohn (38 Jahre alt)

Berufsabschluss/ -Ausbildung: Maschinenbauer, mit 34 Jahren komplett umgesattelt auf Sport, nach Marketingausbildung und Studium hat er seinen Fußballlehrer mit der Euro-Pro Lizenz gemacht

Ausgeübter Beruf heute: Fußballlehrer, macht z. Zt. Videoanalysen für einen asiatischen Fußballsender und hält Vorträge für Firmen

Vorlieben, Hobbies: Schach, passionierter Kinogänger guter Filme und er liest nach wie vor gerne Reiseberichte, aber keine 0815 Geschichten!

„Mich nicht über alltägliche Probleme aufregen!

(Otto Pfister)

NO-NO, was für ihn gar nicht geht: Aggressionen gegen Ausländer!

 

Beruflicher Werdegang

Otto begann seine berufliche Laufbahn als Maschinenbauer, um dann mit 34 Jahren komplett auf den Sport umzusatteln. Er machte eine Ausbildung in Marketing und studierte in Köln, worauf aufbauend er dann die Ausbildung zum Fußballlehrer absolvierte und die Euro-Pro Lizenz erwarb, um weltweit auf jedem Level trainieren zu können.

Er bezeichnet sich selber im Nachgang nicht als Top-Spieler, aber doch als einen Guten, der immerhin in der höchsten Schweizer-Liga gekickt hat. Später ging es dann mit dem Fußball für ihn weiter als Trainer in der Schweiz.

Eine kuriose Geschichte spielte sich ab, als er sich eines Morgens im Urlaub in Rimini an den Frühstückstisch eines fremden Herrn setzte. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um den Referatsleiter für Kultur & Sport im Auswärtigen Amt in Bonn. Schnell war man im Gespräch über den Sport, wo sie im Auswärtigen Amt regelmäßig Traineranfragen erhielten. Ein Wort gab das andere und ein paar Monate später arbeitete Otto daraus resultierend als Trainer in Ruanda. Quasi von der Schweiz über Rimini nach Ruanda, auch keine alltägliche Kombi… 😉

Wenn man sich mit Otto austauschen darf, dann vergeht die Zeit einfach wie im Fluge, weil so faszinierend, unterhaltsam, aber auch ergreifend, was er weltweit schon alles erlebt hat. Wenn ein Mensch, wie er mit seiner Lebenserfahrung, über seine Erlebnisse und Ansichten als Weltreisender berichtet, dann ist das einfach nur bereichernd und stellt an vielen Stellen eine „Horizonterweiterung PUR“ dar!!!

 

Inhalte Podcastinterview Teil 1

Erfahren Sie in Teil 1 (32:42 Min.) dieses Interviews u.a. …

  • wie er während seines Urlaubs in Rimini den Grundstein dafür legte, die ganze Welt zu bereisen!
  • was seine Motivation war, ins Ausland zu gehen
  • was man in Afrika als Ausländer in einer Führungsposition zum Berufseinstieg beachten sollte und warum!
  • was wir Deutsche und Europäer von Afrikanern lernen können, worin uns Afrikaner voraus sind.
  • warum Afrikaner bei Beerdigungen tanzen und lachen
  • warum Jugendakademien für Fußballer in Afrika nicht funktionieren
  • die Erklärung für sein persönliches „Top 3“ Trainerranking mit José Mourinho, Otto Rehhagel und Friedhelm Funkel!

 

Weiterführende Links

Wikipedia Otto Pfister: https://de.wikipedia.org/Otto_Pfister

 

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