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Kurzbeschreibung meines  heutigen Interviewpartners:

Mit über 50 Jahren noch einmal einen kompletten Neuanfang zu starten und sich nochmal ganz neu auszurichten, da gehört schon eine gehörige Portion Mut und Entschlossenheit dazu! Und entschlossen in der Medizin neue Wege zu beschreiten ist Prof. Matthias Heiliger allemal! Er ist diesen Weg gegangen, obwohl er seinerzeit als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe mit eigener Praxis – wie er selber sagt – das Geld mit der Schubkarre nach Hause fahren konnte!

Auch vier Herzoperationen können ihn nicht davon abhalten weiter an seiner Vision zu arbeiten, nämlich es zu schaffen, dass die Komplementärmedizin zusammen mit der Schulmedizin endlich Hand in Hand Menschen behandelt! Er praktiziert dies bereits in der Schweiz innerhalb des NHK (Institut für integrative Naturheilkunde) und arbeitet dort mit sechs Naturheilärzten zusammen, was in der heutigen Zeit immer noch ein Novum darstellt. Wie er selber darüber sagt: „Das macht man normalerweise als Schulmediziner nicht!“ Zu den Patienten der NHK zählen in erster Linie schwerstkranke Patienten, die aus der Schulmedizin kommen, und wo die Schulmedizin am Ende angelangt ist. Diese Patienten fühlen sich von der Schulmedizin oft falsch behandelt und monieren vor allem, dass man sie dort einfach nicht mehr ernst genommen hat. Sie kommen in nicht geringem Masse aus der Psychopharmabehandlung, denn wenn nichts mehr geht in der Schulmedizin wird man laut seiner Aussage schnell als Hypochonder deklariert und bekommt Psychopharmaka.

Dabei hat er für sich entschieden, Menschen zukünftig zu helfen, indem er sich auf seine 3 großen „E“ fokussiert:

  • Ernährung, die es aus seiner Sicht bei der Masse komplett umzustellen gilt
  • Entgiftung, da in jeder Sekunde 70.000 Gifte auf uns einwirken
  • Entspannung, die für ihn letztendlich alles, das Wichtigste überhaupt, bedeutet

Er ist und bleibt dabei in seiner Kernkompetenz und Expertise immer der Schulmedizin verbunden, behandelt aber seine Patienten dabei heute auch immer unter Einbeziehung der Komplementärmedizin. Das ist genau das was sein Wirken und das des NHK mit dem dortigen Kollegenkreis auszeichnet.

Wie er sagt, sind wir in der heutigen Zeit zunehmend psychischen Belastungen, Elektrosmog, Umweltfaktoren, Bakterien und Parasiten ausgesetzt. Die Entstehung von Krankheiten läuft für ihn immer nach einem ähnlichen Strickmuster ab; es dauert immer ein gewisses Zeitfenster, bis irgendwann ein Trauma anfängt. Mit der Ursache eines solchen Traumas (z. Bsp. durch einen Schwangerschaftsabbruch, Missbrauch, Verluste oder andere emotionale Einflüsse bedingt) fängt irgendein Organ an, krank zu werden. Seine gesammelte Erfahrung mündet darin, dass es für ihn nur noch drei große Bereiche in der Behandlung von schulmedizinischen Fällen gibt: Die Psyche, der Darm und die Zähne! Wenn das in gesundem Einklang steht, reduziert dies die Entstehung von Krankheiten signifikant.

Darüber hinaus hat er für sich seinen eigenen karitativen Auftrag definiert, indem er eine karitative Einrichtung in Landschlacht ins Leben gerufen hat, mit dem Namen „Help for children“. Damit unterstützt er blinde und gehörlose Kinder. Der Verwaltungsratspräsident ist ein blinder Steuerberater, der seitdem auch sein Steuerberater ist. Denn dieser, wie er so schön sagt, schaut nur mit dem Herzen…

Und last but not least ist er ein überaus angenehmer und sympathischer Gesprächspartner mit dem man sich gerne stundenlang austauscht. Und das durfte ich in der Schweiz ausgiebig genießen …!

 

Profilvorstellung Interviewpartner

Name: Matthias Heiliger

Alter: 65

Geburtsort: Aachen

Wohnort: Kreuzlingen am Bodensee/ Schweiz

Familienstand: Verheiratet

Kinder: 2 (30 und 28 Jahre alt)

Berufsabschluss/ -Ausbildung: Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Ausgeübter Beruf heute: Nutzung seiner Kernkompetenz der operativen Schulmedizin in Verbindung mit der Komplementärmedizin

Vorlieben, Hobbies: Fahrradfahren, Segeln, Musik, Tanzen, Genuss, einfach leben…

„Wünsche mir, dass wir es irgendwann schaffen, dass die Komplementärmedizin mit der Schulmedizin, endlich Hand in Hand anfängt, Menschen zu behandeln! 

(Matthias Heiliger)

NO-NO, was für ihn gar nicht geht: Neid, Gier und Hass!

 

Beruflicher Werdegang

Schon als 7jähriger wollte er Arzt werden. Schulisch lief aber zunächst nicht wirklich alles so nach Plan, so ist er in der Schule mehr als einmal sitzengeblieben. „Non vitae, sed scholae discimus“ (nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir), sagte schon der alte Lateiner, und dass da noch eine ganze Menge nach der Schule gekommen ist, gibt er hier eindrucksvoll in diesem Interview wieder!

Vom Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe ging es für ihn über den leitenden Oberarzt und Chefarzt mit eigener Krankenhausabteilung bis hin zur eigenen Tagesklinik mit Laserzentrum.

Seine Zeit in Heidelberg hat ihn mitunter sehr geprägt und sein ehemaliger Professor hat ihn sehr streng erzogen. Er gab und machte es ihm vor, immer strengen schulmedizinischen und ganz klaren Leitlinien zu folgen, dabei aber immer über allem die Menschlichkeit zu stellen. Genau das hilft ihm heute ungemein bei der Behandlung schwerstkranker Menschen.

Und bei alldem soll hier nicht verschwiegen werden, dass er auch ein Genussmensch ist. So genießt er tolles Essen, einen leckeren Wein, ein leckeres Zigarettchen und auch der frische Espresso morgens aus der eigenen Maschine darf nicht fehlen… 😉

Einfach mal rein hören was dieser innovative Mediziner hier zum Besten gibt, und das ist einiges! 😉

 

Inhalte Podcastinterview

Erfahren Sie hier und heute von Prof. Matthias Heiliger u.a. …

  • welche Zeichen er „von oben“ erhalten hatte, um sein Leben mit Anfang 50 nochmal komplett umzukrempeln
  • warum die letzten zweieinhalb Jahre beruflich die glücklichsten seines Lebens sind
  • was es mit der Aussage „Hört auf Laborwerte zu behandeln, fangt endlich an, Menschen zu behandeln“ auf sich hat
  • was es mit seiner Mitentwicklung eines Active-Aging-Centers für die königliche Familie in Bahrain auf sich hat
  • über die Hintergründe seiner Firma Medical Highlight Management (MHM)
  • warum Albert Einstein und Nikola Tesla seine großen Vorbilder sind
  • über seinen Vortrag „Die Entwicklung des Menschen unter dem Einfluss der Störgrößen des 21sten Jahrhunderts“
  • was ihn nach wie vor unentwegt antreibt
  • woran er dachte als er nach seiner dritten Herz-OP aus der Narkose erwachte
  • welchen Ratschlag er jungen Medizinern heute mit auf den Weg gibt
  • welche Menschen ihn besonders beeindruckt und seinen Horizont nochmal erweitert haben
  • welch schönen Spruch seine Mutter ihm mit auf den Weg gegeben hat
  • welcher Mensch ihn beruflich und warum am meisten geprägt hat
  • eine lustige Anekdote aus dem Leben eines Gynäkologen
  • wie er Teamgeist im NHK lebt
  • was bei ihm Stress auslöst und wie er sich davon wieder löst
  • wie ihn internationale Kontakte bereichern
  • was für ihn Lebensqualität bedeutet
  • welchen Wunsch er sich noch erfüllen möchte

 

Weiterführende Links

Webseiten von Matthias Heiliger: http://www.mhm-consultants.com

https://www.nhk.ch/zentrum/

 

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