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Kurzbeschreibung meines  heutigen Interviewpartners:

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Bei einem Unternehmer, wie Jürgen König, der die ganze Welt bereist hat, nicht nur aber auch mit dem Motorsport, und der es versteht, mit seinen Visionen ein wahres Inspirationsfeuerwerk abzubrennen, da gibt es natürlich noch viel mehr zu teilen… Daher heute Teil 2 des Interviews.

Bei Teil 1 lag der Schwerpunkt auf dem revolutionären T-Shirt von Vexatec, heute liegt er mehr auf Jürgen selbst und seinen sonstigen Unternehmungen. Please, fasten your seat belts und weiter geht die wilde Fahrt…! J

Bei allem High-Tech und visionärem Denken bewahrt Jürgen sich auch eine gewisse Verbundenheit zu traditionellen Gewohnheiten. So stehen z. Bsp. die Chancen gut, dass durch das Vexatec T-Shirt ein 100 Jahre alter, eigentlich schon tot gesagter Stickerei-Betrieb in der Schweiz eine Renaissance erfährt, durch das Stricken elektronischer Textilien. Es hat schon seinen ganz besonderen Charme, dass ein Betrieb, der bereits während der industriellen Revolution seine Blütezeit erlebt hat, nun während der digitalen Revolution eine neue Chance erhält und auf einmal wieder ganz weit vorne mit dabei ist. Weiter ist es eine Zielsetzung, das Produkt später auch nicht über das Internet zu vertreiben, sondern über Fachgeschäfte, die ja zunehmend darunter leiden, dass die Kunden zum „look and feel“ eines Produktes vorbeikommen, um dann später im Internet zu kaufen. Dem möchte er einen Riegel vorschieben und da gibt es gute Gründe für…!

Tja, und es ist mehr als erhellend, wenngleich bei näherer Betrachtung auch nicht wirklich überraschend, von Jürgen zu erfahren, wie die Reaktionen der weltweit größten Sportartikelkonzerne auf dieses T-Shirt ausgefallen sind… Nach Ansicht der Vorstände dort, müssten sie z. Bsp. in China produzieren und nicht in Europa, aber genau das war nie ein Thema und wird auch keines werden. Er erklärt hier auch genau warum!

Ein wirklich ganz besonderer Genuss ist es aber auch, wenn er über seine erste Begegnung mit induktiven Transpondern im Jahre 1987 erzählt, die der Erfinder ursprünglich seiner Katze injizieren wollte, die dann über Schneebälle, Ärztekittel, auseinandergeschraubte Skier und 10.000 Startnummern ihren Weg nahmen und heute weltweit von Holländern erfolgreich in einem Parkplatzsystem eingesetzt werden. Schade nur, dass Jürgen und sein Partner, obwohl Vorreiter mit dieser Technologie, finanziell nicht den langen Atem hatten, um das Projekt damals selber bis zum Ende durchzuziehen. Somit blieb zwar leider das Erstersparte von 30-40 TCHF auf der Stecke, aber dafür war er auch um einige tolle Lebenserfahrungen reicher!

Oder als sie über 10 Jahre an der Genehmigung gearbeitet hatten, um Formel-1 Wagen, die auf der Rennstrecke liegen bleiben, mit einem Helikopter „abschleppen“ zu können. Sie sind bis heute weltweit die ersten und letzten, die über einen „kleinen Umweg“ den Abtransport eines Rennautos bei einem offiziellen FIA regulierten Rennen mit einem Helikopter bewerkstelligt haben. Das ganze Genehmigungsverfahren läuft de facto zwar immer noch, aber ein Ende weiterhin nicht in Sicht…

Beide Aktionen haben sie Geld gekostet, welches sie wohl nie wiedersehen werden. Und doch oder vielleicht auch gerade deswegen sagt Jürgen heute darüber mit einem herzhaften Lächeln im Gesicht, dass es einfach eine sau gute Zeit war und ihm diese teilweise unfassbar tollen Momente niemand mehr nehmen kann. Und das glaubt man ihm gerne, wenn man seine Ausführungen dazu hört! J

Das alles gehörte sicherlich zu seiner ganz persönlichen Lernkurve, aber natürlich hat er dafür in zahlreichen anderen Projekten mit seinem außergewöhnlichen unternehmerischen Geschick auch äußerst erfolgreich agiert und sich an solchen Rückschlägen nie lange aufgehalten. Von seiner Einstellung her geht es bei ihm ohnehin immer nur nach vorne blickend und so ist er in der Regel nach derartigen finanziellen „Dellen“ in seinem Lebenslauf meistens deutlich stärker zurückgekommen.

Bei Jürgen ist der Übergang zwischen Spaß und Tiefgang manchmal fast schon fließend. Wenn er James Hunt zitiert: „Sex, breakfast for champions“ schiebt er in einem Atemzug hinterher, dass wenn der Spaß beim Rennsport weg geht, wir in der falschen Richtung unterwegs sind. Wenn ein Rennticket 800 EUR kostet und der Familienvater sich mit seinem Sohn nicht mehr den ursprünglichen Reiz und Spaß des Motorsports beim Grillen einer Bratwurst und eines Bieres leisten kann, so wie es früher Tradition war, dann laufen einfach gewisse Dinge aus dem Ruder. Und das lässt sich sicherlich auch in übertragenem Sinne auf andere Sportarten bzw. Unternehmen projizieren.

 

Profilvorstellung Interviewpartner

Name: Jürgen König

Alter: 51

Geburtsort: Sankt Niklaus/ Schweiz

Wohnort: Wollerau/ Schweiz

Familienstand: Verheiratet

Kinder: 1 Sohn (7 Jahre alt)

Berufsabschluss/ -Ausbildung: Architekt, Uni-Abschluss, Bankfachausbildung, Kreditausbildung/ Credit-Risk Policy

Ausgeübter Beruf heute: Unternehmer

Vorlieben, Hobbies: Zeit mit seinem Sohn zu verbringen, der ihn immer schön runterholt, alles was schnell ist wie z. Bsp. mit alten Autos auf einer Rennstecke fahren oder Snowboarden!

„Nimm alles mit, was Du kannst. Schau nie zurück! 

(Jürgen König)

NO-NO, was für ihn gar nicht geht: Politik, Bürokratie und Menschen, die ihr Ego vor die Sache stellen

Beruflicher Werdegang

Er hat früh seinen eigenen Kopf gehabt und sich gegen sein Elternhaus aufgelehnt. Zwischen 30 und 40 Jahren hat er dann das eine oder andere beruflich nachgeholt, was er vorher vielleicht verpasst hatte. Aber ob und was anders in seinem Leben gelaufen wäre, hätte er in jüngeren Jahren mehr auf seine Eltern gehört, wer weiß das schon. Auf alle Fälle hat er getreu seinem Motto „Schau nicht zurück“ sein Ding gemacht und macht es immer noch und das überaus erfolgreich. Dabei er darf ganz sicher auf atemberaubende Dinge und Augenblicke in seinem Leben zurückblicken, die auch nicht den allermeisten vorbehalten sind. Jürgen ist einer, der gerne und ordentlich aufs Gaspedal drückt, im Job wie in der Freizeit, und damit Schritt zu halten kann für andere mitunter auch schon mal eine echte Herausforderung darstellen. Aber auch wenn Warten nicht unbedingt zu seinen Stärken zählt, so sind gegenseitiger Respekt und Verständnis für ihn die Basis beim Teamwork und auch das Zugeständnis Fehler zu machen und diese zu verzeihen, sind Werte für die er unumwunden steht.

Auch dieser zweite Teil des Interviews ist gespickt mit einem Feuerwerk an Denkanstößen und Inspirationen! Eine Lebenslauf a la Ponyhof sieht sicherlich anders aus… Schnallen Sie sich an, lehnen Sie sich zurück und genießen Sie einfach nur!

Es erwartet sie bei Teil 2 des Interviews wieder eine gekürzte Version (33:08 Min.) und die ungekürzte Originalversion (39:59 Min.). Für den Zugang zur ungekürzten Originalversion einfach kostenlos anmelden und ein Passwort erhalten. Damit dann unter „VIP“ bei der ungekürzten Originalversion in Minute 31:12 einsteigen, falls zuvor die gekürzte Version gehört wurde und keine Wiederholung des bereits Gehörten gewünscht ist.

 

Inhalte gekürztes Podcastinterview

Erfahren Sie in der gekürzten Version (33:08 Min.) dieses Interviews u.a. …

  • warum Vexatec die T-Shirts in Europa produzieren lässt und warum ihn Vorstände von namenhaften Großunternehmen deshalb für irre erklären
  • warum er die T-Shirts über den Fachhandel und nicht über das Internet verkaufen möchte
  • was die Reaktionen von den namenhaften Sportartikelfirmen auf dieses T-Shirt sind
  • wie der Gründer von Swatch damals für verrückt gehalten wurde, weil er Plastikuhren in der Schweiz produzierte und welches Prinzip er zukünftig von Swatch übernehmen wird
  • was bislang die größte Herausforderung bei dem Vexatec-Projekt war
  • wie ein Schneeball-Experiment ihn dazu angetrieben hat, in 2 Nächten 10.000 Transponder-Chips mit Heftklammern an 10.000 Startnummern für einen Ski-Langlauf zu tackern…
  • warum er in Dubai in einem Hubschrauber schon mal eine Straßenkarte brauchte, um die Formel-1 Rennstrecke zu finden…
  • über seine erste Begegnung mit den ehemaligen F1-Weltmeistern Nikki Lauda und Alan Jones und was er daraus für sich gezogen hat
  • welche Zielvorgaben aus seiner Sicht bei Sportverbänden und Unternehmen gleichermaßen aus dem Ruder laufen und beider Existenzen bedrohen
  • über die Wichtigkeit von Teamgeist in seinen Teams

 

Inhalte ungekürzte Originalversion

In der ungekürzten Version des Interviews (39:59) haben Sie dann auch noch die Möglichkeit zusätzlich zu erfahren…

  • was Stressauslöser für ihn sind, und wie & wo er sich im wahrsten Sinne des Wortes wieder „runterfährt“
  • warum er sich früher auf seinen Rucksacktouren in Afrika die erste Nacht immer im teuersten Hotel der Stadt einquartiert hatte, was meistens mehr kostete als der darauffolgende gesamte mehrwöchige Aufenthalt…
  • was für ihn Lebensqualität bedeutet
  • über seine Planung von einer ganz außergewöhnlichen und fantastischen Weltreise zusammen mit seinem Sohn!!!

Für die ungekürzte Originalversion des Interviews können Sie sich hier kostenlos anmelden!

 

Weiterführende Links

Jürgen König: http://www.vexatec.com/

 

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